Auch Dallas wirft Auge auf LeBron James
Hamburg (dpa) - Vor Beginn der neuen Saison sorgt Basketball- Superstar LeBron James für Aufsehen in der amerikanischen Profiliga NBA. Der noch bei den Cleveland Cavaliers unter Vertrag stehende Ausnahme-Basketballer kann ab dem 1. Juni als «Free-Agent» frei verhandeln.
Nun buhlen etliche Vereine um ihn. Darunter könnten auch die Dallas Mavericks sein, das Team des Deutschen Dirk Nowitzki. Für James interessieren sich allerdings auch Clubs aus New York, New Jersey, Chicago und Miami sowie die Los Angeles Clippers, berichtete die NBA-Internetseite. Auch die Mavericks würden versuchen, James zu verpflichten. Der zweimal zum «Most Valuable Player» (wertvollsten Spieler) gewählte 25-Jährige wird nach Medienberichten auch die Gehaltsliste der NBA-Profis anführen.
Die Mavericks wollen allerdings zunächst Klarheit, ob Nowitzki für Dallas spielen wird. Der deutsche Nationalspieler könnte aus seinem bis 2011 laufenden Vertrag aussteigen und würde damit ebenfalls zum Free-Agent werden. Bereits seit 1998 spielt Nowitzki bei den Texanern, mit denen er in die abgelaufenen Runde einmal mehr in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden war.
Jason Kidd: Dirk Nowitzki bleibt in Dallas
Frankfurt/Main (dpa) - Jason Kidd von den Dallas Mavericks ist zuversichtlich, dass sein Team-Kollegen, Deutschlands Basketball-Star Dirk Nowitzki, auch in der kommenden Saison der nordamerikanischen Profiliga NBA für die Texaner auf Korbjagd geht.
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«Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dirk seine Koffer packt und woanders spielt», sagte Kidd in Dallas. Nowitzki, der zuletzt seinen 32. Geburtstag feierte, muss entscheiden, ob er die Klausel in seinem noch bis 2011 laufenden Vertrag zieht, den Kontrakt auflöst und als sogenannter «Free-Agent» erstmals in seiner NBA-Karriere Verträge frei aushandeln kann. Ziel des Würzburgers soll es sein, bei den Mavericks einen neuen langfristigen und hoch dotierten Vertrag zu unterzeichnen. Im Gespräch sollen vier Jahre sein. Bereits seit 1998 spielt Nowitzki bei den Texanern, mit denen er in die abgelaufenen Runde einmal mehr in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden war.
Nationalspieler Pleiß vor Sprung in NBA
Bamberg (dpa) - Basketball-Nationalspieler Tibor Pleiß von Double-Gewinner Brose Baskets Bamberg hat beste Chancen, in der nächsten Saison neben Dirk Nowitzki als zweiter Deutscher in der nordamerikanischen Profiliga NBA zu spielen.
Beim alljährlichen Draft wurde der 2,15 Meter lange Center als erster Spieler in der zweiten Runde von den New Jersey Nets gewählt. Sie veräußerten die Rechte weiter an Oklahoma City. Einen gültigen Arbeitsvertrag besitzt Pleiß damit aber noch nicht, deshalb ist der Wechsel in die NBA noch offen. Seinen Traum von der NBA musste dagegen Tim Ohlbrecht von den Telekom Baskets Bonn erst einmal begraben. Kein Verein interessierte sich im Draft für ihn.