NBA - Boston Celtics erzwingen Matchball
Die Boston Celtics sind nur noch einen Sieg vom NBA-Finale entfernt. Der Meister von 2008 gewann auch das dritte Spiel gegen die Orlando Magic mit 94:71 und ging im Endspiel der Eastern Conference 3:0 in Führung. Bereits im nächsten Heimspiel am Montag kann der Rekordmeister alles klar machen.
Es wäre der vierte und damit in der "best-of-seven"-Serie entscheidende Erfolg für das Team von der Ostküste.
"Es schien so, als seien wir mit dem Herz nicht bei der Sache", sagte Orlandos Superstar Dwight Howard frustriert. "Kämpferisch haben wir nicht voll dagegen gehalten", kritisierte Magic-Coach Stan Van Gundy. Der Vorjahresfinalist war den wiedererstarkten Celtics in allen Belangen unterlegen.
Schon früh auf der Siegerstraße
Die Gastgeber spielten vor 18.624 begeisterten Zuschauern im heimischen TD Garden besser zusammen, warfen effizienter und zeigten mehr Einsatz. Das Ergebnis: Schon nach dem ersten Viertel führte das Team von Coach Doc Rivers mit 15 Punkten (27:12) und ließ die Gäste, die vor dem Duell mit den Celtics alle Partien der bisherigen Playoffs gewonnen hatten, den Rest der Begegnung nicht mehr näher herankommen. "Wir waren hungriger", fasste Kevin Garnett die Vorführung zusammen.
Überragender Akteur bei Boston war Rajon Rondo mit elf Punkten und zwölf Assists. Insgesamt trafen sechs Celtics-Spieler zweistellig, am häufigsten Glen Davis (17). Bei den Magic kamen Vince Carter und Jameer Nelson auf je 15 Zähler, Center Howard musste sich mit für ihn mickrigen sieben Punkten zufriedengeben.
NBA - Celtics entzaubern die Magic
Die Boston Celtics haben im Finale der Eastern Conference auch das zweite Spiel bei den Orlando Magic gewonnen und damit einen großen Schritt in Richtung NBA-Endspiel gemacht. Der Meister von 2008 siegte in der Amway Arena mit 95:92 und ging in der "best-of-seven"-Serie 2:0 in Führung.
Die nächsten beiden Partien finden am Samstag und Montag in Boston statt.
"Wir sind schon die ganze Saison über ein starkes Auswärtsteam, ganz egal in welcher Halle wir spielen müssen", sagte Paul Pierce, mit 28 Punkten bester Werfer bei den Celtics. Rajon Rondo kam auf 25 Zähler und acht Assists, Kevin Garnett auf zehn Punkte und neun Rebounds. "Wir haben 48 Minuten lang stark verteidigt", nannte Garnett den Schlüssel zum zweiten Auswärtssieg.
Der wiedererstarkte Ex-Meister fügte den Magic damit die zweite Niederlage innerhalb von drei Tagen zu, nachdem Orlando zuvor 44 Tage unbesiegt geblieben und mit zwei 4:0-Siegen durch die bisherigen Playoff-Serien marschiert war.
"Unsere Wurfauswahl war schrecklich und wir haben nicht klug gespielt", kritisierte Orlandos Trainer Stan Van Gundy. Bester Werfer beim Vorjahresfinalisten war Dwight Howard mit 30 Punkten. "Die Serie ist noch nicht zu Ende. Ich werde nicht aufhören, daran zu glauben", sagte Howard nach der bitteren Niederlage kämpferisch. "Wir werden fighten und es schaffen", fügte der Center grimmig hinzu.
NBA - Lakers dank Bryant mit Auftaktsieg
Titelverteidiger Los Angeles Lakers hat das erste Finale der Western Conference in der NBA gewonnen. Beim 128:107 gegen die Phoenix Suns steuerte Superstar Kobe Bryant 40 Punkte bei, davon allein 21 im dritten Viertel. Es war der siebte Sieg in Serie der Lakers in den Playoffs.
Die Suns kassierten ihre erste Niederlage nach sechs Spielen.
Spiel Nummer zwei der Serie "Best of seven" findet an diesem Dienstag (Ortszeit) erneut in Los Angeles statt.
Im Finale der Eastern Conference stehen sich die Cleveland Cavaliers und die Boston Celtics gegenüber.
NBA - "Suns" im Finale, "Celtics" gleichen aus
Die Phoenix Suns haben in den NBA-Playoffs als erstes Team das Finale der Western Conference erreicht. Die Suns gewannen bei den San Antonio Spurs mit 107:101 und entschieden die "best-of-seven"-Serie in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga damit unerwartet deutlich mit 4:0 für sich.
Bester Werfer bei Phoenix war Amar'e Stoudemire mit 29 Punkten, überragender Akteur war jedoch wieder einmal Steve Nash, der trotz eines geschwollenen Auges auf 20 Zähler und neun Assists kam.
Nash hatte einen Ellenbogen von Tim Duncan ins Gesicht bekommen und musste über dem Auge mit sechs Stichen genäht werden.
Phoenix erreichte damit zum ersten Mal seit 2006 wieder das Finale im starken Westen. Für die enttäuschenden Spurs, die in der ersten Runde Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks ausgeschaltet hatten, kam Tony Parker auf 22 Punkte.
Boston Celtics gleichen im Osten aus
In der Eastern Conference gelang den Boston Celtics gegen die Cleveland Cavaliers der Ausgleich zum 2:2. Der Meister von 2008 gewann im heimischen TD Garden mit 97:87 und kämpfte sich damit in die Serie zurück. Matchwinner für die Celtics war Rajon Rando mit 29 Punkten, 18 Rebounds und 13 Assists. Paul Pierce und Kevin Garnett steuerten je 18 Zähler zum Erfolg bei.
Bei den "Cavs" kam Superstar LeBron James auf für ihn enttäuschende 22 Punkte. Shaquille O'Neal erzielte 17 Zähler. Spiel fünf des mit viel Spannung erwarteten Duells findet am Dienstag (Ortszeit) wieder in Cleveland statt.